Die Niagarafälle, klein aber oho!
Nun, als „klein“ kann man die Niagarafälle eigentlich nicht bezeichnen. Immerhin ist der US-amerikanische Teil, der durch Goat Island (Ziegeninsel) vom kanadischen Teil getrennt ist, stolze 363 Meter breit und 21 Meter hoch. Die hufeisenförmigen Fälle auf der kanadischen Seite bringen es auf imposante 792 Meter Breite und stürzen 52 Meter in die Tiefe.
Iguaçu und Victoria
Trotzt dieser fotogenen Ausmaße können die Niagarafälle ihren weitaus größeren Vettern allerdings nicht das.. äh… Wasser reichen. Die auf dem afrikanischen Kontinent im Grenzgebiet zwischen Sambia und Simbabwe liegenden Victoriafälle sind 100 Meter hoch und ergießen sich auf einer Breite von 1 708 Metern. Außerdem wurden sie bereits 1989 zu einem UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Die Iguaçufälle (manchmal auch ‚Iguassu‘ geschrieben) liegen ebenfalls auf einer Grenze, dieses Mal swischen Brasilien und Argentinien. Mit einer mittleren Fallhöhe von 75 Metern sind sie zwar nur etwa ein die Hälfte höher als die kanadische Niagarafalle, aber ihre Breite hat es insich. Die Wassermassen stürzen auf einer Gesamtbreite von etwa 2 700 Metern rauschend in die Tiefe bevor sie in den Rio Paraná münden.
Die Niagarafälle sind berühmter
Wohl aufgrund ihrer guten Zugänglichkeit und touristischen Erschließung sind die Niagarafälle auf jeden Fall aber berühmter als ihre mächtigeren Vettern. Das verdanken sie vor allem dem Hollywoodfilm „Niagara“ aus dem Jahr 1953 und mit Marilyn Monroe in der Hauptrolle. Bis dahin waren sie vor allem ein Ausflugsziel für Amerikaner und Kanadier. Erst danke des Filmes wurden sie auch in Europa bekannter.

Sicherlich eine wunderschöner Urlaub, da möchte man gleich buchen, sehr schöner Artikel. Gruß Roland